mit Indianermädchen & Wildfang
mit Indianermädchen & Wildfang

Eine Runde Gassi mit AGILA & Uns

[Werbung / Zusammenarbeit mit AGILA]

Nun sind wir seit fast 2 Monaten Eltern. Nicht mehr nur für drei Hütehundmädchen verantwortlich, sondern jetzt auch für ein Menschenkind. Während die Hütehundmädchen zu diesem Zeitpunkt schon einige Zeit allein bleiben konnten, wird das Menschenkind wohl noch sehr lange auf unsere Anwesenheit bestehen.

Aktuell sieht man mich ohne Kiwi nur, wenn sie wirklich auch tief schläft und mein Mann Björn zuhause ist. Aber auch dann ist mein Handy immer auf laut gestellt, damit er mir jederzeit Bescheid geben kann – denn zum Einen stille ich unsere Tochter und zum Anderen kommt es sehr häufig vor, dass sie sich nur bei mir beruhigt.

Eltern sein heißt, dass sich Prioritäten ändern und verschieben.
Auch auf uns trifft das zu.
Alles dreht sich um Kiwi – so geht zum Beispiel mein Mann jetzt morgens vor der Arbeit mit den Hütehundmädchen, damit ich in Ruhe mit Kiwi in den Tag starten kann und wir dann eine gemeinsame Runde drehen, wenn es passt – ob vormittags, mittags oder erst am Nachmittag hängt maßgeblich von unserer Tochter ab.
Und auch wenn nun wöchentlich Spielgruppen oder Rückbildungskurse für die nächste Zeit in unserem Kalender stehen, so sollen trotzdem auch bald wieder Hundeplatz und Bikejöring ihren Platz in unserem Zeitplan finden. Wenn auch vermutlich vorerst in einer abgespeckten Version.

Mit Hazel habe ich bereits angefangen kleine Einheiten Bikejöring in die Nächte einzubauen.  Aufgrund der vielen freilaufenden Hunde und ihrer unbedachten und/oder rücksichtslosen BesitzerInnen fahre ich hier einfach nicht gerne tagsüber.
Nachts haben wir unsere Ruhe und die Temperaturen sind in der Regel passend für den Zughundesport. Zudem schläft Kiwi dann meist länger am Stück und mein Mann ist da und kann Bescheid geben, falls sie doch mal wach ist.

Derzeit fahren wir einfach erstmal, um wieder reinzukommen. Das heißt, einfach so, wie Hazel es schafft – ohne Druck. Ganz bewusst habe ich daher meine Sportuhr bisher zuhause gelassen (ehrlich gesagt habe ich sie schon so lange nicht benutzt, dass ich gar nicht so genau weiß, wo sie ist..), um mir weder eine Streckenlänge noch eine Zeit in den Kopf als Ziel zu setzen.  Ich gehöre nämlich durchaus zu den Menschen, die zu schnell zu viel wollen- und das ist, insbesondere beim Bikejöring ziemlich fies, weil ich ja nur auf dem Fahrrad sitze, während Hazel die ganze Arbeit macht.

Canicross steht erstmal ganz weit hinten an, denn Joggen ist wohl nicht so förderlich für den Körper nach einer Geburt.
Stattdessen möchte ich gerne mit Hazel ein bisschen häufiger im Ralley Obedience reinschnuppern. Und zwar statt THS (Turnierhundsport), da Hazel auch nach viel Training noch immer recht schnell hochfährt, insbesondere wenn meine Nervosität auf gemeinsame Dynamik treffen. Beim RO steht die Dynamik nicht im Vordergrund und ich kann Hazel zwischendurch belohnen und ihr damit mehr Sicherheit geben.

Aber auch mit Emmely gibt’s Pläne. Mit ihr möchte ich noch ein bisschen Spaß im THS haben – zum Beispiel im CSC. Zusätzlich darf sie mit meiner Freundin Tina auch im Vierkampf und Geländelauf starten, wenn die Beiden Lust dazu haben.

Und Colani? Hier gilt immer noch Björns und mein gemeinsamer Plan, dass wir sie als Therapiehund ausbilden. Tatsächlich wollten wir damit letztes Jahr im Herbst beginnen, aber dann kam Corona und Björn hat nun erstmal einer zweijährigen Fortbildung für sich den Vorrang gegeben. Ansonsten haben wir mit ihr wenig sportliche Ambitionen – und das ist ihr sicherlich ganz recht – sie darf einfach so im Alltag mitlaufen und das genügt ihr.

Ihr merkt also schon: Hier kehrt langsam wieder mehr Bewegung bei behütet & geliebt ein – ganz passend zum diesjährigen Thema bei AGILA.

Das liebe Team, mit denen wir ja schon einige Jahre zusammenarbeiten, hatte uns im Frühjahr gefragt, ob wir nicht Lust auf ein Interview zu genau dem Thema hätten.
Hatten wir.
Und so trafen wir uns im Juni an der Halde Hoheward mit Franziska und einem kleinen Kamerateam und spazierten und plauderten.

Aus einem kleinen Interview rund um Bewegung wurde ein Plausch rund um unser buntes Rudel. Warum wir drei Hunde haben, wie die Mädels zu ihren Namen kamen, wieso Emmely ein zusätzlicher Gewinn für die Therapien ist und noch vieles mehr könnt ihr nun in dem Interview erfahren.

Wir sind nämlich dann doch eine große Runde unterwegs gewesen, bei der ich am Ende eher gewatschelt als gegangen bin – aber vor allem ich bin nun mal eine Quasselstrippe und was gibt es Schöneres als über seine Hunde zu quatschen?! Schaut doch gerne mal rein!

 

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