mit Indianermädchen & Wildfang

Entspannt durch den Sommer

[Zusammenarbeit mit AGILA ) | Beitrag enthält Werbung]

Sommer bedeutet für mich Sonne, gute Laune und so viel Zeit wie nur möglich draußen mit den Mädels zu verbringen. Ich gehöre zu dieser Sorte Mensch, die es gerne richtig heiß mögen und dann am Liebsten aktiv werden. Emmely ist ebenfalls eine Sonnenanbeterin und liegt bei den ersten Sonnenstrahlen auf dem Balkon. Ich weiß aber, dass nicht jeder Mensch diese Vorlieben teilt – der Lieblingszweibeiner verträgt Hitze beispielsweise nicht so gut und bekommt trotz Sonnencreme schnell einen Sonnenbrand.
Und auch Colani mag es im Sommer gerne kühl und liegt daher am Liebsten auf den kühlen Fliesen im Badezimmer oder nachts auf dem Balkon.

Mit diesem Blogbeitrag möchten wir Euch ein wenig inspirieren, damit ihr gut durch den Sommer kommt.

Daily Walkies

Wenn die Temperaturen steigen und es tagsüber sehr heiß ist, dann verlegen wir jegliche Aktivität auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Mittags geht’s bei uns entweder nur für eine Pipirunde hinters Haus raus oder aber es bleibt bei einer kurzen Runde ohne Animation. Früher habe ich nicht gewusst, dass sich der Asphalt so sehr aufheizen kann, dass es für Hundepfoten nicht nur unangenehm, sondern sogar sehr schmerzhaft sein kann. Emmely war drei Jahre alt, als sie diese Erfahrung machen musste und sich sämtliche Ballen verbrannte, weil wir in der Mittagshitze längere Zeit auf Asphalt spazieren waren.
Seitdem achte ich penibel darauf, dass wir Asphalt möglichst bei hohen Temperaturen vermeiden. Um die Pfötchen zu schützen könnt ihr auf Booties zurückgreifen (hier noch eine weitere Alternative für Euch).

Wasserspaß

Emmely und Hazel sind praktisch mit Schwimmhäuten geboren – so sehr lieben sie das Wasser.

Hazel wird schon ganz verrückt, wenn sie Wasser nur riecht und Emmely könnte stundenlang Spielzeuge retten (dieser Leuchtturm ist bei den Mädchen ebenfalls beliebt) und sich auf ihrem nassen Pelz auf der Wiese oder noch besser im Sand wälzen.
Colani hat zwar das Schwimmen noch nicht für sich entdeckt, ihr gefällt es aber einfach im Wasser zu stehen und sich so abzukühlen.
Für die Aussiemädchen habe ich also meistens ein Spielzeug dabei, Colani findet das Suchen von schwimmfähigen Hundekeksen hingegen spannender oder läuft einfach Emmely und Hazel hinterher.
An manchen Wasserstellen bietet sich sogar das gemeinsame Schwimmen an – ich habe mir dafür ein Bodyboard und Flossen gekauft und bin vor einigen Wochen das erste Mal mit Hazel zusammen schwimmen gewesen.
Das war richtig schön und wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein.

Da wir allerdings in der Ruhr schwimmen waren und es da auch mal unterschwellige Strömungen geben kann, zieht bei uns demnächst noch eine Schwimmweste für die Mädels ein.
Vielleicht traut sich Colani damit dann auch in den Schwimmerbereich …

Inzwischen werden an vielen Seen und Flüssen Stand-up-Paddling Kurse angeboten – auch mit Hund. Mit Hund haben wir das zwar noch nicht ausprobiert, aber Stand-up-Paddling ohne Hund fand ich schon wirklich cool und mit Hund steht auf jeden Fall noch auf meiner Wunschliste für diesen Sommer (Hier findet ihr einige allgemeine Infos zum Thema Stand-up-Paddling mit Hund und was ihr bei der Wahl des Boardes beachten solltet).

Und obwohl es für die Mädels wohl nichts Schöneres im Sommer (wobei eigentlich ist ihnen die Jahreszeit total egal) gäbe, als stundenlang im Wasser zu sein, achte ich auf die Wasserqualität und ausreichende Pausen. Denn auch bei Ausflügen zum nächstgelegenen Teich/See/oder Fluss sollte man sich zu mindestens der möglichen Risiken bewusst sein:

Blaualgen
Blaualgen, auch Cyanobakterien genannt, kommen besonders in stehenden aber auch in langsam fließenden Gewässern vor und sind für Mensch und Hund giftig. Bei uns prüfen die Städte zum Teil die Wasserqualität der Seen und warnen dann gegebenenfalls. Hunde sollten nicht nur nicht in mit Blaualgen verseuchtem Wasser schwimmen, sondern natürlich auch nicht daraus trinken. Blaualgen können sich auch in Pfützen bilden, also ist auch hier Vorsicht geboten.

Wasservergiftung
Eine Wasservergiftung kann bei Hunden auftreten, wenn sie zu viel getrunken haben – wie beim Menschen eben auch. Bei Hunden kommt es meist dann vor, wenn diese viel geschwommen sind und dabei – eher versehentlich – viel Wasser schlucken. Symptome können Abgeschlagenheit, ein aufgeblähter Bauch, Erbrechen und Unruhe sein. Weitere Anzeichen sind helle Schleimhäute und weite Pupillen. Sollte dies auf euren Hund zutreffen, sucht bitte umgehend den nächsten Tierarzt auf.

Wasserrute
Wasserruten entstehen in der Regel durch eine Überbelastung und sind ähnlich wie ein Hexenschuss beim Menschen. Mehr Infos findet ihr hier.

Wer kein Gewässer in der Nähe hat, aber einen Garten oder großen Balkon kann trotzdem für eine feuchtfröhliche Abkühlung sorgen, indem ihr zum Beispiel einen kleinen Pool aufbaut.

Für Abkühlung sorgen

Wenn euer Hund generell mit den warmen Temperaturen zu kämpfen hat, dann könnten ihm vielleicht spezielle Kühldecken, kühlende Halstücher oder Kühlwesten helfen. Es gibt sogar extra Spielzeuge, die man mit Wasser füllen und dann einfrieren kann, und so für eine Erfrischung und eine extra Portion Wasser zwischendurch sorgt (das hier finde ich auch total hübsch). Colani liegt im Sommer gerne im Badezimmer auf den Fliesen, eventuell habt auch ihr bei euch zuhause einen Raum, der etwas kühler ist, wo sich euer Hund aufhalten kann, wenn er mag.

Hazel und Emmely sind derzeit im Fellwechsel und verlieren gerade einen beachtlichen Teil ihrer Unterwolle. Gerade jetzt bürste ich sie daher regelmäßig, damit die losen Haare schnell aus dem Fell entfernt werden und die Luft besser zirkulieren kann. Und auch wenn Colani keine Haare verliert, achten wir im Sommer nochmal mehr darauf, dass sich ihre Haare nicht verfilzen.
Emmely hat auf ihrer Schnauze einen hellen Fleck, welcher kaum mit Haaren bedeckt ist, diesen schütze ich mit Kindersonnencreme vor der Sonneneinstrahlung, wenn wir länger unterwegs sind.

Als besonderer sommerlicher Snack gibt es auch für die Hütehundmädchen manchmal ein Eis. Dazu frieren wir entweder Nassfutter ein oder mischen etwas körnigen Frischkäse (Joghurt oder Quark geht auch) mit Obst, Thunfisch oder was Emmely, Hazel und Colani halt noch so mögen in ihre Kongs und legen diese für einige Stunden in das Gefrierfach und schon ist die kalte Speise fertig. Man kann die Masse auch einfach in kleine Muffinförmchen oder saubere Joghurtbecher füllen und darin dann einfrieren (auch die LickiMat eignet sich dafür gut). Die Aussiemädchen freuen sich aber auch immer über ein Stück Melone oder Gurke, was im Sommer dank des hohen Wasseranteils ja auch immer eine gute Idee ist.

Hundesport im Sommer

Ob man mit seinem Hund im Sommer Sport machen darf/soll, darüber gibt es ja sehr unterschiedliche Meinungen. Insbesondere der Bereich Zughundesport und was das Laufen des Hundes neben dem Fahrrad/beim inlineskaten angeht wird oftmals thematisiert.

Ich stelle mich weder auf die eine noch auf die andere Seite, denn ich finde wie so oft, kann man das nicht einfach so pauschalisieren, da viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen.
Wir fahren auch im Sommer mal eine Runde Fahrrad – sowohl im Zug als auch im Freilauf beziehungsweise auch teilweise angeleint. Aber ich fahre dann natürlich nicht in der Mittagshitze, sondern morgens, abends oder manchmal eben auch in der Nacht.  Außerdem passe ich selbstverständlich die Strecke und die Geschwindigkeit an den jeweiligen Hund (und da unterscheiden sich Emmely, Hazel und Colani zum Teil sehr) und an den Temperaturen an.

Colani nehme ich zum Beispiel nur mit, wenn es eher kühler ist. Ihr reichen bei Sommerhitze die normalen Spaziergänge aus. Ansonsten gibt’s mal eine 3 km lange Runde mit den Inline Skates, denn ihr Wohlfühltempo liegt eher so beim schnellen Gehen und das empfinde ich mit dem Fahrrad als sehr langsam. Emmely und Hazel lasse ich dabei dann zuhause, denn ihr Wohlfühltempo ist das definitiv nicht.

Emmely begleitet mich am Liebsten im Freilauf am Fahrrad – hier bestimmt sie gerne das Tempo und fordert auch mal ein kleines Wettrennen ein. Ich könnte sie auch alleine im Zug laufen oder fahren, jedoch nicht zusammen in einer Gruppe. Mit einem Vorläufer ist Emmely sehr ehrgeizig und powert sich total aus, was bei hohen Temperaturen wirklich gefährlich sein kann und zum Beispiel einen Hitzeschlag führen kann.

Hazel braucht die körperliche Anstrengung. Das zeigt sie immer wieder deutlich und ändert auch nichts an den Temperaturen. Tatsächlich hat sie im Bikejöring ihre Passion gefunden, weil sie da einfach rennen kann. Daher spanne ich sie auch jetzt im Sommer immer mal wieder ein. Deutlich seltener als in den anderen Jahreszeiten und im Moment nur für 1-2 km statt wie sonst für 4-6 km. Bei Hazel ist es so, dass sie sich selbst gut einschätzen kann und langsamer läuft, wenn es zu anstrengend für sie wird. Sie würde nicht wie Emmely über ihre Grenzen gehen.


Ich würde mich aber durchaus der Aussage anschließen, dass sich hohe Temperaturen nicht eignen, um mit einer Sportart wie Canicross oder Bikejöring anzufangen.

Der Sommer bietet auf jeden Fall viele tolle Möglichkeiten, Zeit mit seinem Vierbeiner draußen zu verbringen. Ich genieße übrigens nicht nur die Tatsache, dass es viel länger hell ist und man mehr vom Tag hat, sondern auch das wir Colani nicht so häufig waschen müssen, weil es draußen meist trocken ist.
Was mögt ihr am Sommer am liebsten? Oder habt ihr eine andere Lieblingsjahreszeit?

[Sponsored Post: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit und mit finanzieller Unterstützung von AGILA]

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